Weihetage von St. Stephan

1h-st.stefan-1Am 10. Juni 1147 weihte Bischof Regimbert von Passau die „Wienerische Kirche“ (damals handelte es sich „nur“ um eine Pfarrkirche). Dieser Bau war in seinen Ausmaßen bereits eine große basilikale Anlage, die bei ihrer Vollendung schon den Grundriss der Heidentürme im Westen mit einschloss. Aus dem Jahr 1263 ist ein weiteres Weihedatum überliefert. Anfang des 14. Jahrhunderts wird unter Herzog Albrecht dem Lahmen der gotische Neubau der Stephanskirche mit der Errichtung der weiten, lichten Chorhalle begonnen. Über die Fortschritte des Chorbaus ist im Einzelnen nichts Genaues überliefert; fest steht jedoch, dass der so genannte Albertinische Chor am 23. April 1340 vom Passauer Bischof Albert Herzog von Sachsen eingeweiht wurde. Unter Herzog Rudolf IV. begann der Bau des Südturms und des Langhauses von St. Stephan. Nach dessen Vollendung hat offensichtlich keine Weihe mehr stattgefunden, weshalb bis heute ausschließlich der 23. April als Weihetag von St. Stephan gefeiert wird.
Quelle: wienwiki.net