9.9. - 19.9.2021 | Stephansplatz | Wien

Geschichte des Stefflkirtags

Der Steffl-Kirtag wurde im Jahr 2002 anlässlich des 50. Jahrestages der Wiedereröffnung des Stephansdomes nach den Zerstörungen durch den Dombrand 1945 ins Leben gerufen.

Seither wird der Steffl-Kirtag jährlich abgehalten. Zwar wird kirchlich am 23. April der Weihetag von St. Stephan gefeiert, der Steffl-Kirtag findet aber normalerweise in der ausgehenden Frühlingszeit rund um den 1. Juni statt. Durch die Covid-19 Pandemie hat sich dieses Jahr allerdings der Zeitplan verschoben.

Eröffnet wird der Steffl-Kirtag traditionellerweise durch den Wiener Bürgermeister oder die/den BezirksvorsteherIn des 1. Wiener Gemeindebezirks. Die Segnung erfolgt durch den Dompfarrer von St. Stephan. Den Kirtags-Bieranstich nimmt meistens eine prominente Wiener Persönlichkeit vor.

Der Stephansdom

Der Stephansdom (eigentlich Domkirche St. Stephan zu Wien) am Wiener Stephansplatz ist seit 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Der von WienerInnen auch kurz und liebevoll Steffl genannte römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen Wiens und als bedeutendstes, gotisches Bauwerk Österreichs.

Der Stephansdom ist 107,2 Meter lang und 34,2 Meter breit. Er besitzt vier Türme. Der höchste ist der Südturm mit 136,44 Meter. Wer gut bei Fuß ist, gelangt über 343 Stufen in die Türmerstube, von der man einen gigantischen Ausblick über Wien hat. Zwischen1534 bis 1955 versahen die Türmer hier ihren Dienst, die Brände in der Stadt Wien zuerst den militärischen Einrichtungen und später der Feuerwache meldeten. Insgesamt 13 Glocken hängen hier. Die bekannteste Glocke des Stephansdoms, die Pummerin, befindet sich allerdings im 68,3 Meter hohen Nordturm.

Das berühmte Wahrzeichen Wiens gibt dem Stefflkirtag seinen Namen. Grund genug, sich mit dem Stephansdom und seiner Geschichte etwas näher auseinanderzusetzen.